service: gesundheit Gesundheitsmagazin
Einmal herzlich gelacht, gehustet oder geniest, und schon ist es passiert. Die Blase macht schlapp, und noch bevor man die Toilette erreicht, ist es geschehen. In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Menschen unter Blasenschwäche. Die Erkrankung wird meist als Frauenleiden abgetan, dennoch sind rund ein Drittel der Betroffenen Männer. Obwohl das Problem weit verbreitet ist und zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen kann, ist es nach wie vor ein Tabuthema. Fast jede fünfte erwachsene Frau erkrankt einmal im Jahr an einer Blasenentzündung, die Hälfte aller Frauen zumindest einmal im Leben. Der Grund hierfür liegt unter anderem in der weiblichen Anatomie, denn die Harnröhre der Frau ist wesentlich kürzer als die des Mannes. Dadurch können Bakterien leichter bis zur Blase vordringen und gelangen unter Umständen sogar bis in die Nieren und können eine Nierenbeckenentzündung auslösen. Häufiger Harndrang, unangenehmes Brennen beim Wasserlassen, das sind typische Symptome für eine Blasenentzündung. Hinzu kommt: Viele Betroffene leiden an chronischen Blasenentzündungen und kommen oft um die wiederholte Einnahme von Antibiotika nicht herum. Schlägt die Antibiotika-Therapie nicht mehr an, soll eine Impfung Abhilfe schaffen. "service: gesundheit" klärt, für wen eine Impfung sinnvoll ist und welche anderen Behandlungsmöglichkeiten empfehlenswert sind. Außerdem: Was hilft gegen Blasenschwäche und Reizblase, und welche Hilfsmittel und pflanzlichen Präparate taugen wirklich?
Thema: Starke Blase - Schluss mit Entzündungen und Schwäche!